

Amalfi
Descendit ex patribus romanorum.
Als erste der großen italienischen Seerepubliken beherrschte Amalfi die Handelsrouten des Mittelmeers und bildete eine kulturelle wie wirtschaftliche Brücke zwischen dem christlichen Abendland und dem arabisch-byzantinischen Orient. Sein Vermächtnis ist untrennbar mit Errungenschaften verbunden, die die Geschichte der Seefahrt nachhaltig prägten, darunter die Tabula de Amalphi – das älteste italienische Seerecht, das über Jahrhunderte hinweg Gültigkeit besaß.
Im Herzen des Mittelmeers
Auf dem Schaft aus transluzentem Email, das die Tiefen des Mittelmeers nachbildet, tritt die italienische Halbinsel in Feinguss aus patiniertem Messing hervor. Ein natürlicher Saphir kennzeichnet die Lage Amalfis und würdigt jene Stadt, die dazu beitrug, das Meer in ein Netzwerk aus Handel, Austausch und gemeinsamem Wissen zu verwandeln.


Eine Stadt, in Metall gemeißelt.
Die Architektur des Doms Sant’Andrea und des Chiostro del Paradiso erwacht in einer spektakulären dreidimensionalen Feingusskonstruktion zum Leben. Spitzbögen, geometrische Ornamente und arabisch-normannische Einflüsse würdigen eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Amalfiküste.
Dem Horizont folgen.
Verborgen unter dem Amalfi-Kreuz – dem antiken Emblem der Republik Amalfi – erweist ein funktionierender Kompass Flavio Gioia seine Ehre, dem amalfitanischen Seefahrer, der zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert lebte. Er vervollkommnete das Instrument, indem er die Nadel auf einer Achse befestigte und es mit der Windrose verband, um die Navigation auf See zu erleichtern.

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